Vertrag von Lissabon
Der am 13. Dezember 2007 unter portugiesischer Ratspräsidentschaft in Lissabon unterzeichnete Vertrag von Lissabon, auch Grundlagen- oder Reformvertrag der EU genannt, ist ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Ziel ist eine institutionelle Reform der EU.
Der Vertrag von Lissabon ersetzt die bestehenden Verträge nicht, sondern ändert sie lediglich ab. Durch den neuen Vertrag erhält die Europäische Union den rechtlichen Rahmen und die Mittel, die notwendig sind, um künftige Herausforderungen zu bewältigen und auf die Bedürfnisse der Bürger einzugehen.